Schüler bauten eine Auffahr-Hilfe aus Lego-Steinen

Erfolgreiche Projektwoche der Langener Erich-Kästner-Schule

Eine Gruppe von Schülern der Langener Erich-Kästner-Schule und ihre Betreuerinnen übergaben jetzt eine Auffahrhilfe aus gebrauchten Legosteinen der Buchhandlung „litera“ und dem „greem Handyshop Langen“ an der Bahnstraße 30/32. Die Rampe hatten sie im Rahmen ihrer Projektwoche mit dem Thema „Die Welt ist bunt“ gebaut. Mit der bunten Rampe können Menschen mit Rollstuhl, Rollator und Kinderwagen nun selbstständig und bequem die Stufe zu den Geschäften überwinden.

Die Idee dazu stammt ursprünglich von der „Lego-Oma“ Rita Ebert aus Hanau, die gemeinsam mit einer Mitarbeiterin der Projektgruppe am ersten Tag Hilfestellung gab und den nötigen Klebstoff sowie noch fehlendes Material mitbrachte. An zwei weiteren Vormittagen beteiligte sich auch Hermann Roth, der Inklusionsbeauftragte der Stadt Langen. Darüber hinaus bekamen die Schüler noch Unterstützung von den Kommunalen Betrieben Langen (KBL) und der Abfallservice Langen Egelsbach GmbH (ALEG), die ausrangierte Lego-Steine zum Bau der Auffahr-Hilfe gesammelt hatten. Außerdem wurde das Projekt finanziell gefördert durch den „sozialgenial hilft-Förderfonds der Union Investment Stiftung“.

Sind mit der neuen bunten und nachhaltigen Auffahrhilfe sehr zufrieden (hinten von links): Steffen Ott (greem), Friederike Wankelmuth, Schulsozialarbeit an der Erich-Kästner-Schule, Beate Neiß (litera) und die Schüler der Erich-Kästner-Schule.
Foto: Stupp/Stadt Langen

Wer noch Legosteine spenden möchte hat, kann diese beim Wertstoffhof an der Darmstädter Straße 70 abgeben. Dieser steht in Kontakt mit der „Lego-Oma“.

Im vergangenem Jahr hat die Stadt Langen eine Zielvereinbarung zur Gründung der Modellregion Inklusion unterzeichnet. Konkret geht es um die modellhafte Erprobung von Maßnahmen zur Umsetzung der UN-Behindertenrechtskonvention. In enger Zusammenarbeit mit dem Sozialverband VdK, Ortsverband Langen, entsteht ein Netzwerk, dass sich für eine inklusive Gesellschaft engagiert und den Fokus auf Barrierefreiheit in der Innenstadt sowie Teilhabe in Kultur und Freizeit setzt.